Poetry
Jahresbeginn
Das Jahr ist gerade mal gestartet
Schon hoffst Du, dass es auf Dich wartet
Zu schnell läuft es dahin
Du fragst Dich, macht das wirklich Sinn?
Die Frage ist nicht „läuft das Jahr?“
Sondern „läufst Du selber immerdar?“
Die Schlange
Es klappert die Schlange
Auch ohne Klapper lange
Sie mag sich nicht zeigen
Mag nicht mal verweilen
Sie zieht sich durch Landschaft
Macht nicht gern Bekanntschaft
Sie sucht Deine Träume
Verirrt sich in Räume
Die Du nicht gekannt hast
Weil Du voller Hast warst
Es klappert die Schlange
Auch ohne Klapper lange
Keine Zeit, kein Raum sie bindet
In den Träumen sie uns findet
Rauschendes Meer
Rauschen des Meeres
Singen des Windes
Sand zwischen den Zehen
Salz in den Haaren
Sonne, die wärmt
Möwen, die lärmen
Gefühle, die Worte nicht fassen
sind Tränen und lachen
sind singen und schweigen
sind atmen und reden
sind Rauschen des Meeres
Rauschen des Meeres
hat Farben und glitzert
ist blau und ist silbern
Abends dann golden
und nachts blutrot
Gefühle so groß wie das Meer
Kunst
Kunst ist in meinem Namen verborgen
Ein Talent wurde mir geborgen
Was für ein schönes Geschenk
Wenn ich daran denk
Was mir wurde gegeben
Für mein Leben
Warum nur Kunst?
Warum nur Kunst?
Und zu wessen Gunst?
Verschönert das Leben?
Oder verhunzt?
Kann sie was geben?
Oder vergibt man ihr?
All die Versuche, all der Kampf
Ist es dann Kunst oder doch nur Krampf?
Warum nur Kunst?
Ist sie schön, will man sie haben
Man kann sie kaufen, sich dran erlaben
Und fühlt sich gleich ganz erhaben
Doch wer versteht sie ein Jahr noch danach
Versteh ich mein Bild, wenn ich morgens erwach?
Warum nur Kunst?
Ist sie doch Qual
Ein harter Kampf nur mit mir selbst
Manchmal zum hassen
Manchmal verlassen
Wenn es gelingt
Ist es mehr ein Instinkt
Etwas will raus aus der Tiefe der Seele
Und bestimmt die Farben, die ich dann wähle
Warum nur Kunst?
Seh ich die Wolken, sie ziehen dahin,
Spür ich wie klein all die Werke doch sind
Halten nicht Stand
Mit der Schönheit der Natur
Brauchen des Schöpfers Hand
Und von Demut eine Spur
Frühling
Frühling oder doch schon Sommer
Sonne, die das Herz erwärmt
Zeit bleibt stehen
Zum innehalten
Wind erfrischt
Treibt an zum Weitergehen
Es geht weiter
Die Uhr tickt unaufhaltsam
Ohne dass ich sie nur einen Moment aufhalten kann
- ohne es zu überblicken
Sie weiß was geschieht
Was ich werde
Was ich bin
Hoffnungen sind positiv
Zweifel – Fragen – Leere
Was will ich?
Weiter gehen?
Geht was weiter, so?!
Kenn ich meine Wünsche noch?
Oder rinnen sie mit dem Sand in der Uhr – weiter?!
Es geht weiter
Wie?
Bild von mir
Ich hab ein Bild von mir,
Das ist ganz tief in mir
Hab es noch nicht gesehn
Und hoffe es ist wunderschön
Wann wird es Wirklichkeit
So wie ein neues Kleid
Kann ich’s dann überziehn
Und mich darin auch drehn
Mein Spiegelbild ich schau
Seh vor mir eine Frau
Die manchmal ich erkenn
Und manchmal völlig fremd
Was ist das für ein Bild
Das in mir oft ganz wild
Mit mir um Fassung ringt
Mich zur Verzweiflung bringt
Will ich das Bild nun sein
Und fühl mich ständig klein
Oder bleib ich lieber ich
Ganz ohne Bild für mich
Ich brauch kein Bild von mir
Bin ich doch stets bei mir
Kann schon alleine gehn
In den Himmel schauen
Einfach in den Himmel schauen
Diese schöne Welt bestaunen
Gar nichts tun
Gedanken kreisen
Lauschen der Vögel leisen Weisen
Wolken wie aus Zuckerwatte
Als wenn sie jemand in den Himmel malte
Weiß und flauschig, zart und leicht
Seele baumeln lassen
Wind der zärtlich durch die Haare streicht
Believe it or not
Gibt es IHN, den einen Gott?
Wer hat ihn je gesehn?
Wie kann ich seinen Weg dann gehn?
Wo finde ich ein Zeichen?
Ein kleines würde reichen.
Gibt es IHN, den einen Gott?
… Believe it or not …
Du
ER hat Dich geschickt
Zu mir auf Erden
Du gibst auf mich acht
Am Tag und bei Nacht
Auf all meine Fragen
Kannst Du etwas sagen
Und weiß ich nicht weiter
Hältst Du meine Leiter
Wollt es dann wagen
Dir Ja zu sagen
Zu leben gemeinsam
Und nicht mehr einsam
Dein Lachen, Dein Singen
Stets mir Freude bringen
So leicht jetzt mein Leben
Du bist halt mein Segen
ER hat Dich geschickt
Zu mir auf Erden
Nun kann es wieder
Weihnachten werden
Haikus
Auszüge aus dem Projekt "Traumwelten - Weltentraum"
Traumwelten Masken
Teil des großen Weltentraums
Doch von dieser Welt
Herbst naht schon heran
Der Zauber des Sommers blüht
Noch einmal für uns
Eine Ente lacht
wenn Du glaubst Du bist gescheit
Bist Du es gar nicht
Frei wie ein Vogel
Durch die Lüfte getragen
Gedanken im Wind
Wenn Landschaft Land schafft
Ist Gleichheit immer Gleichheit
Schafft Liebschaft Liebe
Augenblicke frei
In der Welt des Betrachtens
Erkenne Dich selbst
So früh kommt keiner
Aber wer steht da vor mir
Bin ich es wohl selbst
Alles ist gleich gut
Ein Vogel sowie ein Baum
Doch was ist mit mir
Das Antlitz ist klar
Erkenne Welt dahinter
Fantasie erschafft
Im Bett des Lebens
Gelegen… ohne alle
…heiten je erkannt
Großer Zauber führt
Tief ins Seelenleben rein
Furcht ist mittendrin
Des Pfauen Federn
Farbenfroh und auserwählt
Ein Eitler er ist